Le Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg

Département des transports

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Lucien Lux, Discours à l'occasion de l'ouverture l'"Oekofoire", Luxembourg
14-09-2007

Es gilt das gesprochene Wort

Altesses royales,
Herr Staatsminister,
Kolleginnen und Kollegen aus Chamber, Regierung, Schöffen- und Gemeinderäte,
liebe Ehrengäste, Mitarbeiter und Freunde,

Mobilität, welch enorme Bedeutung am noch Anfang dieses 21. Jahrhunderts, welch große Herausforderung, Menschen und Waren in dieser großen Stadt, die unsere globalisierte Welt heute darstellt, zusammenzubringen. Stellen Sie sich vor: Auf Weltniveau ist die Zahl der Flugpassagiere innerhalb der letzen 10 Jahre von 1,5 Milliarden auf 2,2 Milliarden heraufgegangen, also um 48,7 Prozent (praktisch um die Hälfte).

Welche Dynamik, welche Energie, wie viele Chancen und wie viele Risiken einem beim Begriff Mobilität vor Augen kommen.

Ob zu Fuß (wohl nicht genug), mit dem Fahrrad (idem), ob mit Auto (jeden Tag schwieriger), mit Bus oder Zug, mit Boot oder Schiff, und immer mehr mit dem Flugzeug, der Mensch strebt nach Mobilität, es ist für ihn Notwendigkeit und Entfaltung zugleich, es ist Lebensfreude und oft Bürde, es ist Mobilität, die das Fundament für kulturellen, sportlichen, intellektuellen, sozialen, ökonomischen Austausch und Entwicklung darstellt.

Was mir heute durch den Kopf geht, und für diesen Tag steht, ist, den uneingeschränkten Willen zu bekunden, die oft widersprüchlichen Ansprüche, die wir an die Mobilität stellen, offen, konsequent, mit unserer Intelligenz, mit gesundem Menschenverstand anzugehen.

Mobilität heißt Bewegung, Faszination, Innovation, Mobilität heißt auch Staus und Unsicherheit auf den Strassen, Pollution, Klimawandel, Lärm. Und vergessen wir nicht, wie vielen Menschen das Recht auf Mobilität verwehrt bleibt.

Ich will sagen: Wenn wir im Stau stehen, regt das uns auf, wir vergessen: wir alle sind der Stau. Wenn so viele Camions fahren, regt das uns auf, wir vergessen: sie alle sind unterwegs für uns, für uns Konsumenten, die auf nichts zu keiner Zeit verzichten wollen.

Wenn Flugzeuge landen oder starten, stört uns der Lärm, aber wer sitzt im Flugzeug, jedenfalls die meisten von uns.

Und schließlich wenn uns Klimawandel interpelliert, wenn Gletscher schmelzen, das Wetter verrückt spielt und all dies uns Sorge macht, dann müssen wir wissen, das sind wir alle, die an dieser Schraube drehen.

Dieser Tag ist eine Gelegenheit uns zu sagen, dass dieser Widerspruch keine Fatalität ist, sondern dass wir ihn überwinden müssen und dass wir die Folgen unseres Handelns nicht ignorieren sollen, sondern dass wir gleichzeitig Lebensfreude und Verantwortung vereinen, indem technologische Innovation nicht nur heißt: schneller, waghalsiger, ästhetischer, sondern auch lärm- und schadstoffärmer, sicherer.

2008 wird demnach nicht nur das Jahr des neuen Flughafens, sondern auch der ersten Aktionspläne zur Lärmbekämpfung.

Ich wäre ein zufriedener Transportminister, wenn uns allen - Betreibern, Kunden, Industrie - der heutige Tag Ansporn wäre, gleichzeitig der Faszination "Fliegen" zu huldigen und unserer Verantwortung vor den großen Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden.

Ich freue mich für die vielen Menschen, die ab 21. Mai von hier die Welt entdecken können, die neue Städte, Kulturen kennen lernen, die ihr Know-how, ihr Wissen in die Welt tragen, die vielen, die ihre wohlverdienten Urlaubstage antreten oder ihren Job ausüben, mehr noch, all jene, die zu uns kommen, die ihre ersten Eindrücke hier bekommen und die uns erleben hier als sympathische, offene, effiziente Zeitgenossen.

Ich habe die ersten Gespräche zum Projekt dieses neuen Terminals nicht miterlebt (ich möchte bei dieser Gelegenheit meinen Vorgängern Marcel Schlechter, Robert Goebbels, Mady Delvaux und Henri Grethen, all unsern Mitarbeitern meinen Dank aussprechen), ich war nicht dabei, als die Konturen, die Orientierungen, die Basis gelegt wurde.

Aber eines kann ich sagen: den Architekten, den Ingenieuren, den Handwerkern und hier Beschäftigten ist ein Meisterwerk gelungen, diese herrlichen Linien, dieser Baukörper, der gleichzeitig kompakt und auch wieder leicht wirkt, der Gebrauch von natürlichen Materialien, dieses Licht, diese Transparenz, diese gelungene Kohäsion von Anfahrt, Einchecken, Kontrolle, Restauration, Abflug, die können und sollen alle stolz auf dieses Projekt sein.

Wir haben nur eine Maxime: unser Kunde soll sich wohlfühlen, er soll freundlich und schnell bedient werden, er soll sich sicher fühlen und bei Ankunft am Reiseziel seinen Koffer in Empfang nehmen können.

Und das gleiche gilt für die Ankommenden. Ich möchte unserer Flughafengesellschaft lux-Airport bis hierhin danken, die Herren Reimen und Brisbois und die ganze Equipe hat gute Arbeit geleistet. Die Absolution oder nicht gibt es erst Mitte September (Heathrow lässt grüssen!) dann heißt es entweder Scampi mit Weißwein oder Wasser und Brot. A vous de jouer!

Monseigneur,

Aus unseren letzten Gesprächen weiß ich, dass Ihnen dieser neue Flughafen sehr am Herzen liegt. Sie wissen als Staatschef warum: er ist für den Platz unseres Landes auf der Weltkarte unumgänglich.

Er stellt im Passagier- und Cargobereich ein zurzeit von Arbeitslosigkeit besonders von Unqualifizierten ein wesentliches wirtschaftliches und soziales Potenzial dar.

Er soll so sein, wie wir sein sollen. Offen, freundlich, effizient.

Wir haben in den letzten Jahren den Rahmen dafür gesteckt:

Ca 500 Millionen Euro Investitionen (dieses neue Terminal, das Terminal B, neuer Radar, Sanierung-Revalorisierung Höhenhof, GAT /VIP) um dem Anspruch eines Referenzflughafens in der Großregion gerecht zu werden. Bei uns soll der Kunde keine Flugnummer sein, er hat mehr verdient als Containerambiente, er will Qualität haben, preiswert, sicher und mit hohem Service reisen. Dazu gehört, dass wir die Anbindung an das Schienennetz so schnell wie möglich realisieren: 20 Millionen werden schon für die Halte innerhalb des neuen Flughafens investiert, das nächste Teilstück der Strecke Richtung Kirchberg wird Anfang September attackiert. Ab Kirchberg wird dann die Tram die Feinverteilung in die Stadt hinein übernehmen. Im nächsten Monat stehen hierzu wichtige Entscheidungen an, alle Partner wissen, dass wir jetzt die berühmten Nägel mit den genauso berühmten Köpfen machen.

Das also sind unsere Ansprüche, dafür wollen wir uns in den nächsten Monaten anstrengen.

Monseigneur, Altesses Royales, meine Damen und Herren,

Seit 1975 sind von der alten Aérogare, jetzt kann man es ja sagen, die bald abgerissen wird, 42.861.733 Passagiere angekommen oder abgereist.

Ich wünsche an dieser Stelle, all denen, die ab dem 21. Mai hier ankommen oder abfliegen werden, eine gute Reise!

Ich möchte ihnen etwas Jacques Brel mit auf den Weg geben:

"Quand je ne chante pas, je fais de l’avion, ou j’en rêve. Ce qui est beau, c’est faire du rase-mottes dans les nuages. On trouve des routes, on suit des avenues, on se perd…"

Dernière mise à jour de cette page le 13-02-2014.
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