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Parlamentarischer Abend am 3. März 2015 in Berlin zum Thema Binnenschifffahrt in der Großregion
19-03-2015

berlin420

Rheinland-Pfalz, das Saarland und das Großherzogtum Luxemburg warben gemeinsam auf einem Parlamentarischen Abend zum Thema Binnenschifffahrt im Südwesten "Drei Länder - ein Ziel" am 3. März 2015 in der Berliner Landesvertretung von Rheinland-Pfalz für den schnelleren Ausbau der dringend benötigten zweiten Schleusenkammern an der Mosel.

Mehr als 100 Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft aus Deutchland, Frankreich und Luxemburg verfolgten die Diskussion über die verkehrliche und wirtschaftliche Bedeutung der Moselschifffahrt für die Großregion Saar-Lor-Lux. Dabei wurde deutlich, dass die schon seit Jahren bestehenden Kapazitätsengpässe beim Schleusen der Güterschifffahrt durch die neu eingerichteten regelmäßigen Containerverkehre zwischen den Häfen Metz, Thionville, Mertert und Trier einerseits und den ARA-Nordseehäfen andererseits zusätzlich verschärft werden. Nach bisheriger Planung des Bundes sollen alle Moselschleusen bis 2036 zweite Kammern zur Entlastung bekommen. Angesichts der stetig wachsenden Verkehrsmengen drängen Länder und Wirtschaft aber auf einen kürzeren Zeitplan der durch eine zügige Aufstockung der Planungskapazitäten der WSV erreicht werden soll.

Moselschleusen benötigen dringend zweite Schleusenkammern

berlin220Von den zehn Moselschleusen zwischen Trier und Koblenz verfügen derzeit lediglich die Schleusen Zeltingen und Fankel über eine zweite Schleusenkammer. Die Schleuse Trier befindet sich im Ausbau. Die übrigen Schleusen in Lehmen, Wintrich, Müden, St. Adelgund, Detzem, Enkirch und Koblenz haben noch keine konkrete Ausbauperspektive. Im neuen Bundesverkehrswegeplan 2015 extlink müsse der Ausbau dieser sieben Schleusen mit oberster Priorität verankert werden. „2036 als Fertigstellungsjahr ist für die Logistikbranche und die Wirtschaft inakzeptabel“, stellten die Anrainerländer sowie die Vertreter von Logistik und Wirtschaft fest.

Foto (klein): Roger Lewentz, Max Nilles

Neben Vertretern Deutschlands und Frankreichs war auch eine rege Beteiligung von Politik- und Wirtschaftsvertretern Luxemburgs festzustellen die sich nach Berlin aufgemacht hatten die sich erfreut gezeigt haben dass Herr Enak Ferlemann, Parl. Staatssekretär aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Information, eine schnellere Ausbauplanung als 2036 als Zielvorgabe in Aussicht stellte und die Bedeutung der Mosel im deutschen Binnenschifffahrtsnetz unmissverständlich unterstrich.

(Mitteilung vom Ministerium für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur)

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Dernière mise à jour de cette page le 19-03-2015.
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